Seit vielen Jahren läuten die Konzerte von Schwallwende im Planetarium traditionell das neue Jahr ein. In diesem Jahr geschieht das mit diesem Programm:

Die Rock- und Popszene der früheren DDR bestand bei weitem nicht nur aus Puhdys, Karat, Silly und City. Darüber hinaus gab es noch viele andere Spitzen-Gruppen in verschiedenen Genres. Im Bereich der elektronischen Musik hatte die damalige BRD u.a. TANGERINE DREAM, KLAUS SCHULZE und KRAFTWERK aufzubieten. Die Elektronikband im Osten hieß dagegen POND: 1978 von Wolfgang „Paule" Fuchs in Berlin Prenzlauer Berg gegründet und seit fast fünf Jahrzehnten auf der Bühne aktiv.

Sie war die erste Gruppe der DDR, die Elektronische Instrumentalmusik live aufführte, und ihre LPs Planetenwind und Auf der Seidenstraße verkauften sich hunderttausendfach. POND ist damit die erfolgreichste und populärste Band dieser Art in Ostdeutschland und bis heute aktiv. Synthesizerkünstler und POND-Mastermind Wolfgang „Paule" Fuchs hat nach den eher klassisch ausgerichteten Werken „Bilder einer Ausstellung" (Mussorgski-Adaption), „Gemälde einer Vernissage" (Willi-Sitte-Bilder-Vertonung) sowie „Edelweiß" (Klassik & Poesie) nun ein weiteres, geniales Multimedia-Programm der Extraklasse konzipiert.

Unter dem Motto „DIE POND SPACE NIGHT: Elektronische Instrumentalmusik zwischen Erde, Himmel & Weltall" lädt er zu einer Reise durch Raum und Zeit bis in den Orbit und das Weltall ein.

Begleitet wird das Konzert von passenden Visuals auf der Kuppel. Dafür zeichnet in diesem Jahr erstmals Klaus Rösler verantwortlich, der als Astronom im Planetarium tätig ist und dem Abend eine ganz eigene visuelle Handschrift gibt.

Eintritt: 25 EUR/ ermäßigt 22 EUR

Programmdauer: ca. 75 Minuten