6. Deutscher CanSat-Wettbewerb 2019

SchülerInnen können eigene Minisatelliten entwickeln

Seit Mai 2018 inspiriert das Bildungsbüro ESERO Deutschland Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Das Planetarium ist Mitglied des Konsortiums ESERO Deutschland, das federführend am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum ansässig ist. Ein besonderes Projekt im Rahmen von ESERO ist der Deutsche CanSat Wettbewerb. SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe von etwa einem Kilometer geschossen. Bewerbungen für den Wettbewerb können bis zum 27. Januar 2019 unter www.cansat.de eingereicht werden.

Über den CanSat-Wettbewerb:

Der Deutsche CanSat-Wettbewerb findet 2019 zum sechsten Mal statt. Ursprünglich aus einer Initiative der Europäischen Weltraumagentur (ESA) entstanden, wird er jährlich gemeinsam von Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie mehreren Bremer Schulen veranstaltet.

Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier SchülerInnen und einem Betreuenden. Für die Entwicklung ihrer CanSats haben die Teams etwa sieben Monate Zeit.  Vom 23. bis zum 27. September 2019 kommen dann alle Gruppen nach Bremen.  Hier müssen sie ihre Projekte der Jury, bestehend aus Experten der Luft- und Raumfahrtbranche, präsentieren. Dabei werden nicht nur die technischen Aspekte bewertet, sondern auch Bereiche wie Öffentlichkeitsarbeit, Finanz- und Projektplanung.

Das Highlight der Startkampagne ist der Start der CanSats mit einer Rakete vom Flugplatz Rotenburg/Wümme. Während des Rückflugs aus knapp einem Kilometer Höhe müssen die Miniatursatelliten zwei Missionen ausführen: Die Primärmission ist für alle Gruppen identisch und umfasst das Messen von Luftdruck und Temperatur. Bei der Sekundärmission ist die Kreativität der jungen Forschenden gefragt. Im vergangenen Jahr versuchte zum Beispiel ein Team, seinen CanSat mit Hilfe einer Bodenstation mit dem Internet zu verbinden. Eine andere Gruppe entwickelte ein besonderes Landessystem, das ohne einen Fallschirm auskam.

Die Teilnahme am CanSat-Wettbewerb ist eine Herausforderung für die SchülerInnen, bei der sie durch die Arbeit an einem Großprojekt Erfahrungen sammeln, die ihnen in der Schule, im Studium oder im Berufsleben von Nutzen sind.

Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular sind auf www.cansat.de zu finden. Die Bewerbungsphase endet am 27. Januar 2019.

Alle Mitveranstalter, Förderer und Partner des Wettbewerbes auf einen Blick:

ArianeGroup, Rocketronics, Aviaspace Bremen, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europaschule Schulzentrum Utbremen, European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, OHB Bremen, Ruhr-Universität Bochum, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Senatorin für Kinder und Bildung, SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, Verein Deutscher Ingenieure Bremen, Watterott Electronics GmbH, Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

 

Kontakt:

Christina Nadolsky

ESERO Germany

Geographisches Institut

Ruhr-Universität Bochum

Tel.: +49178 236 2323

E-Mail: info@cansat.de

 

Dr. Andreas Rienow

ESERO Germany

Geographisches Institut

Ruhr-Universität Bochum

andreas.rienow@rub.de

 

CanSat in den sozialen Netzwerken:

Facebook: Deutscher CanSat Wettbewerb

Instagram: @cansatde

Twitter: @cansatde